Welche ist die beste Kreditkarte? Hier ist die Liste

Viele Menschen in der Schweiz suchen nach der besten Kreditkarte und merken schnell: Es gibt nicht die eine perfekte Lösung für alle. Gebühren, Bonusprogramme, Auslandseinsatz und Zusatzleistungen unterscheiden sich stark. Dieser Überblick zeigt, wie Sie Kartenangebote einordnen können und welche Typen von Kreditkarten sich für verschiedene Bedürfnisse besonders eignen.

Welche ist die beste Kreditkarte? Hier ist die Liste

Die Schweizer Kreditkartenlandschaft bietet eine Vielzahl von Optionen, die sich in Gebührenstrukturen, Zusatzleistungen und Akzeptanz unterscheiden. Eine durchdachte Auswahl basiert auf persönlichen Prioritäten wie Reisehäufigkeit, Ausgabenverhalten und gewünschten Zusatzservices.

Welche Kriterien sind bei der Auswahl entscheidend?

Bei der Bewertung von Kreditkarten sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden. Die Jahresgebühr ist oft der erste Blickpunkt, jedoch können versteckte Kosten wie Fremdwährungsgebühren oder Bargeldabhebungskosten die Gesamtkosten erheblich beeinflussen. Zusätzlich spielen Bonusprogramme, Versicherungsleistungen und die weltweite Akzeptanz eine wichtige Rolle. Die Zinssätze für Teilzahlungen variieren ebenfalls stark zwischen den Anbietern.

Gebührenfreie Optionen und ihre Besonderheiten

Viele Schweizer Banken bieten Kreditkarten ohne Jahresgebühr an, die sich besonders für Gelegenheitsnutzer eignen. Diese Karten verzichten oft auf umfangreiche Zusatzleistungen, bieten jedoch grundlegende Funktionen für den täglichen Gebrauch. Wichtig ist dabei die Prüfung der Fremdwährungsgebühren, da diese bei kostenlosen Karten teilweise höher ausfallen können. Einige Anbieter koppeln die Gebührenbefreiung an bestimmte Umsatzvolumen oder Kontobedingungen.

Premium-Karten mit erweiterten Leistungen

Höherwertige Kreditkarten bieten umfangreiche Zusatzleistungen wie Reiseversicherungen, Lounge-Zugang oder Concierge-Services. Diese Karten rechtfertigen ihre höheren Jahresgebühren durch Mehrwerte, die bei regelmäßiger Nutzung die Kosten übersteigen können. Besonders für Vielreisende können die inkludierten Versicherungen und Services erhebliche Einsparungen bedeuten. Die Bonusprogramme dieser Karten bieten oft attraktive Rückvergütungen oder Meilen für Flugbuchungen.

Worauf bei gebührenfreien Karten achten?

Trotz fehlender Jahresgebühr können versteckte Kosten entstehen. Fremdwährungsgebühren zwischen 1,5% und 2,5% des Umsatzes sind üblich, ebenso Gebühren für Bargeldabhebungen im In- und Ausland. Die Zinssätze für Teilzahlungen variieren stark und können bei unvorsichtiger Nutzung zu erheblichen Kosten führen. Einige Anbieter erheben auch Gebühren für Ersatzkarten oder Kontoauszüge in Papierform.


Kostenvergleich verschiedener Kreditkartenanbieter

Anbieter Kartentyp Jahresgebühr (CHF) Fremdwährungsgebühr Besonderheiten
UBS Visa/Mastercard Standard 0-60 1,5% Abhängig vom Kontopaket
Credit Suisse Visa Classic 0-90 1,5% Gebührenfrei bei Premium-Konto
PostFinance Visa/Mastercard 0-50 1,5% Verschiedene Varianten verfügbar
Raiffeisen Visa Classic 0-80 1,5% Regional unterschiedliche Konditionen
Swisscard Cashback Cards 0-95 1,2-1,5% Rückvergütungsprogramme
Migros Bank Cumulus Mastercard 0 1,5% Cumulus-Punkte sammeln

Preise, Gebühren oder Kostenangaben in diesem Artikel basieren auf den neuesten verfügbaren Informationen, können sich jedoch zeitlich ändern. Eine unabhängige Recherche wird vor finanziellen Entscheidungen empfohlen.


Die Wahl der passenden Kreditkarte hängt stark vom individuellen Nutzungsverhalten ab. Während gebührenfreie Karten für seltene Nutzer ideal sind, können Premium-Optionen bei regelmäßiger Verwendung durch ihre Zusatzleistungen überzeugen. Ein sorgfältiger Vergleich der Gesamtkosten inklusive aller Gebühren und eine ehrliche Einschätzung der eigenen Bedürfnisse führen zur optimalen Entscheidung. Die Schweizer Bankenlandschaft bietet für jeden Bedarf passende Lösungen, von einfachen Zahlungsmitteln bis hin zu umfassenden Finanzdienstleistungspaketen.